Letzter Artikel.

Ich habe gerade auf „Neuer Artikel“ geklickt, um das hier zu schreiben, aber das hier ist nicht irgendein neuer Artikel, sondern der letzte Artikel.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Es ist vorbei. Endgültig.

Lockenmagd ist vorbei. Ich werde diesen Blog nicht weiterführen. Weil es mich nervt. Ich möchte da auch gar nichts näher zu schreiben. Es hängt mir einfach zum Halse raus. Ich hoffe, ihr versteht das, und wenn nicht, ist mir das auch herzlich egal.

Es war halt ein Versuch, na und?

War ne ganz nette Zeit mit euch. Aber jetzt ist Ende.

So, und bevor ihr einen Schock kriegt: Nein, ich werde nicht aufhören zu bloggen! Ich bin nur umgezogen, und zwar nach

–> http://schachmattundso.wordpress.com/

Und weil ich halt bin, wie ich bin, wollte ich ein bisschen apokalyptische Reden schwingen. Hey, voll die Gelegenheit, musste ich einfach nutzen. Das bockt voll! Müsst ihr auch mal machen =P

Na ja, wir sehen uns dann ja hoffentlich in meinem neuen Zuhause!

Lockenmagd

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Und ich in Gedanken so: Yey, fährste einfach die zwei Haltestellen, statt sie zu laufen! Und ich so in den Bus eingestiegen und dann ich so mitgefahren und geschwitzt, und dann biegt der plötzlich ab wegen Umleitung und hält erst am Ende der Stadt das nächste Mal. Da ich so dann ausgestiegen und ich so dann zehn Minuten gewartet und dann ich so zurück gefahren und dann ich so ne halbe Stunde gewartet, weil ich so Bus verpasst, und dann ich so in meinen Bus reingequetscht, weil sehr voll, und seitdem ich so nicht mehr so können voll korrekt formulieren.

Shit.

Gestern Abend eine Stunde gewunden und gequält und Rotz und Wasser geheult, wegen Periode und Schmerzen und so. Dabei Mamas Tipps: „In die Knie atmen!“ Ich dachte, ich sterbe.

Und dann sagt Mama so: „Aber das macht Frauen vielleicht auch zu dem, was sie sind.“

Und ich so: „Was sind Frauen denn?“

und dann ist es doch noch ein lehrreicher Abend geworden.

nix nicht zu machen – nix zu machen

Ach.

Ach nee. Ach doch. Ach.

Was soll ich tun?

Die Sachen, die ich machen könnte, fliegen um mich herum, immer mit einer Notiz dran, wie dringend und wofür. „Erdkunde lernen – Klausur“ „Brief schreiben – Freundschaft“ „Bild aufhängen – Wohlfühlcharakter in meinem Zimmer“

Das schwirrt um mich rum wie ein Schwarm Wespen, und irgendwie nervts, auch wenns nicht unbedingt schlechte Sachen sind, und ich will danach schlagen, aber dann stechen sie ja und werden noch mehr (Wespen vermehren sich immer auf magische Weise, wenn man nach ihnen schlägt), aber wenn man nichts tut, dann stechen sie ja auch früher oder später, und irgendwie komm ich da nicht mehr raus…

Rede ich mir jedenfalls ein. Tue so, als gäbe es keinen Ausweg. Obwohl es ihn gibt. Aber den will ich nicht! Arbeit. Disziplin.

Ach.

Seufz.

Rückspiegelmenschen

Wenn man ist wie ich, reicht manchmal ein Rückspiegel, um über Menschen zu philosophieren.

Weißt du, ich saß im Auto, Beifahrersitz, und hab mir einen Spaß daraus gemacht, die ganze Zeit nur in den Rückspiegel zu gucken. Ergebnis: Man sieht nicht besonders gut, was kommt, sondern nur, was hinter einem ist. Ach. Und es kann einem schlecht werden.

Es gibt irgendwie auch so Menschen, die ihr ganzes Leben nur im Rückspiegel sehen, oder? Da kann einem auch von schlecht werden.

Weißt du, eigentlich macht es mehr Spaß, vorne raus zu gucken.